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Tag 3 unserer Clubreise

Heute führt uns unsere Reise nach Düsseldorf und zur Kokerei Schwelgern. Düsseldorf ist Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und gehört genaugenommen eigentlich nicht mehr zum Ruhrpott, da wir unsere Unterkunft aber hier haben besuchen wir natürlich den Medienhafen. Der Medienhafen wurde 1896 als Wirtschaftshafen eröffnet  und ist der drittgrößte Binnenhafen Deutschlands. Seit 1990 ist der Hafen im Umbruch und  Teile des Hafengebietes wurden durch Neubebauung, mit architektonisch ambitionierte Gebäude in denen sich zahlreiche Unternehmen aus der Medien- und Werbebranche ansiedelten, zum Medienhafen. Die architektonisch interessantesten Gebäude sind sicher die drei Gehry-Bauten die eigentlich auch von Friedensreich Hundertwasser sein könnten.

 

 

Den Nachmittag über “ruhten” wir uns aus um für den Abend auf Schwelgern Fit zu sein. Schwelgern ist eine, im Gegensatz zu Zollverein, aktive Kokerei. Sie gilt mit zwei Batterien mit jeweils 70 Koksöfen als einer der modernsten und größten auf der Welt und wurde 2003 In Betrieb genommen. Hier werden pro Jahr, in den größten Koksöfen der Welt (Höhe: 8,32m, Breite: 0,59m Länge: 20,8m), ca. 2,5 Millionen Tonnen Koks produziert. Ein Ofen hat ein Fassungsvermögen von 79 t Kohle aus denen 55 t Koks entstehen. Vom Alsumerberg oder auch Beecker Halde hat man einen beeindruckenden Blick auf die Anlage und die Umgebung. Im 15 Minutentakt wird hier Koks gelöscht und dabei entsteht eine beeindruckende Dampfwolke. In der Ecke hier um den Alsumer Berg gibt es viel Industrie, so wie man sich den Pott eigentlich vorstellt nur nicht so schmutzig. Auf dem Heimweg hatte wir dann allerdings noch ein kleines “Lacherlebnis”. Eigentlich wollten wir noch die Grubenlampe, eine Lichtinstallation die einer Grubenlaterne nachempfunden ist, auf Halde Rheinpreußen fotografieren weil sie ganz in der nähe ist. Wir fuhren also hin und packten unsere Stative aus, Roland hatte seines auch schon stehen mit Kamera drauf und fertig zum auslösen, als urplötzlich das Licht ausging. Wie wir dann im Internet lesen konnten ist die Beleuchtung nur bis 23:00 Uhr an und wir waren halt zu langsam. Nach Rheinpreußen fuhren wir aber später nochmal.

 

 

Fortsetzung folgt…

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