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Clubreise 2015

Auch heuer ging der Fotoclub Kaufbeuren wieder auf Clubreise, das Ziel diesmal der Ruhrpott.

Der Ruhrpott befindet sich seit Ende der 50er Jahre im Wandel von einem Ballungszentrum Europas für Montanindustrie, Kohle – Stahl, zu einer Dienstleistungsregion. Viele Industriedenkmäler zeugen von dieser goldenen Ära. Ob das Weltkulturerbe Zeche Zollverein oder das ehemalig Thyssenstahlwerk in Duisburg, dem heutigen Landschaftspark Duisburg-Nord, kurz LaPaDu. Ich werde hier die nächsten Tage meine Bilder zu den einzeln Tagen veröffentlichen.

Anfangen möchte ich mit dem ersten Tag im Pott. Der führte uns in das Weltkulturerbe Zeche Zollverein, das von 1851 bis 1986 ein aktives Steinkohlebergwerk war. Heute ist sie ein Industrie- und Kulturdenkmal. Gemeinsam mit der in unmittelbare Nachbarschaft befindlichen Kokerein Zollverein gehört sie seit 2001 zum Weltkulturerbe. Am 23 Dezember 1985 wurde die Zeche stillgelegt, die Kokerei wurde noch bis 1993 betrieben und galt als die modernste Europas. Der Kohlebunker der Kokerei dient heute als Galerie und Veranstaltungshalle.

 

 

Am Abend ging es dann von Essen nach Duisburg in den Landschaftspark Duisburg-Nord. Das Gelände befindet sich auf dem ehemaligen Stahlwerk der Thyssen-Gruppe. Hier wurde in der 84 jährigen Geschichte 37 Millionen Tonnen Stahl produziert bis 1985, aufgrund von Überkapazitäten, das aus kam. Heute ist es ein Freizeitpark der frei zugänglich ist und am Wochenende Illuminiert ist. Der DAV betreibt in den Kohlebunkern ein Kletterzentrum und im Gasometer befindet sich eine Tauchschule. Der Hochofen 5 ist bis auf die Spitze begehbar und aus 70 Meter Höhe hat man einen herrlichen Blick auf das Ruhrgebiet.

 

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